Artikel
0 Kommentare

Hello Elvis! Mein Tag als Model

Elvis Fever Modenschau

Manchmal gehts schneller als man denkt – eigentlich fühle mich ja ziemlich wohl hinter der Kamera und meinem Blog. Bis auf einige Ausnahmen mache ich auch lieber Fotos, als dass ich selbst fotografiert werde.
Trotzdem habe ich mich riesig gefreut, als Angi von Peggy Sue Frankfurt gefragt hat, ob ich bei einer ihrer Modenschauen mitlaufen möchte.

Elvis Fever Modenschau

Elvis & Wir

Den Sonntag verbrachte ich also am Flughafen. Jedoch nicht, um in den Urlaub zu fliegen, sondern um beim Elvis Fever Festival zu posen. Also versuchte ich mir schnell noch die Grundlagen des Posings in Gedächtnis zu rufen, die ich beim Workshop gelernt habe.

Glotzen und Sitzfleisch

Den Tag an sich könnte man so beschreiben: Früh aufstehen – viel Sitzfleisch haben – Angestarrt werden. Elvis Fever ModenschauTrotzdem ist es ein tolles Gefühl bestmöglich hergerichtet zu werden, ein schönes Kleid zu tragen und die Blicke zu genießen. Nach ein paar Stunden ist es jedoch ziemlich anstrengend jedem x-beliebigen Menschen zurückzulächeln, selbst wenn er männlich ist und seine Blicke eher naja… nicht so freundschaftlich sind.
Was ziemlich spaßig war, war die Stimmung unter den Models, man saß in einem Boot und wenn wir im Pulk quer durch das Terminal stolziert sind, konnte man die Blicke richtig genießen.

Geschichten durch seine Kleider & Körper erzählen

Auch auf der Bühne hat es Spaß gemacht, natürlich mehr, wenn das Publikum einen nicht durch einen Handybildschirm angeschaut hat, sondern mitgetanzt ist. Ich stehe ja ab und an als Sängerin auf der Bühne. Zuerst erschien es mir wirklich komplett anders – am Mikro habe ich etwas zu tun, zu geben, zu sagen. Auf der Bühne werde ich angestarrt und reduziert.Tanz Diese Meinung musste ich nach dem Tag revidieren: Natürlich sehen die Leute nicht mehr als dass was du trägst in dem Moment, aber dennoch erzählst du wie beim Singen eine Geschichte durch deine Bewegungen, deine Mimik und dein Erscheinen. Es ist sehr spannend zu sehen, wenn sich jemand komplett von Schüchternheitszwängen und Lampenfieber befreien kann und eine Geschichte zu dem Lied durch seinen Körper und die Kleider erzählen kann. Das macht natürlich sowohl dem Modell als auch den Zuschauern am meisten Spaß.

Das Geheimnis des Modelns

Und genau da liegt wohl das Geheimnis von richtig guten Modeln – nicht die Kleidergröße, sondern die Zugänglichkeit macht den Unterschied. Zum einen muss man eine harte Schale haben, damit man all den Blicken, Kommentaren und Meinungen standhalten kann. Andererseits muss man während des Jobs auftauen und sein Innerstes durch eben diese Äußerlichkeit ausdrücken. Das finde ich sehr bewundernswert. Vor allem weil ich gemerkt habe, wie anstrengend es ist, nur wegen etwas mehr Make-up und einem schönen Kleid nonstop angestarrt zu werden.

Ich muss da definitiv noch üben, allein schon um nicht immer nachzudenken wie man sich bewegt und wie das ankommt. Solange sich keine Gelegenheit bietet, bleibe ich einfach weiter in meiner comfort zone hinter den Kulissen.

Hier gibt es einige Back- & Frontstage Einblicke:

Elvis Fever Modenschau

Laura

Elvis Fever Modenschau

Adelja

Elvis Fever Modenschau

Mariella

Elvis Fever Modenschau

Anka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MAriella

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.